Geschichte der Leitstelle Groß-Gerau
Seit fast 30 Jahren gibt es im Kreis Groß-Gerau eine Leitstelle. Zuerst wurde sie durch den DRK Kreisverband Groß-Gerau im Auftrag de4s Kreises betrieben und auch besetzt. In der Anfangszeit wurden ausschließlich Krankentransport und Rettungsdienst durch die Leitstelle abgewickelt. Nach und nach wurden dann auch die Feuerwehren des Kreises über die Leitstelle alarmiert.
Zur personellen Besetzung der Leitstelle wurden je ein hauptamtlicher Mitarbeiter und ein Zivildienstleistender eingesetzt.
Am 01.07.1995 wurde die Leitstelle in den Eigenbetrieb Rettungsdienst des Kreises Groß-Gerau überführt. Dies bedeutete, dass keine Zivildienstleistenden mehr eingesetzt wurden, und die Leitstelle zur Gefahrenabwehr und somit zum Kreisausschuß des Kreises Groß-Gerau gehört.
Auch die Ausbildung der hauptamtlichen Kräfte veränderte sich von einer rein rettungsdienstlichen zu einer kombinierten Rettungsdienst- und Feuerwehrausbildung und entspricht so den Vorgaben der Ausführungsverordnung zum Hessischen Rettungsdienst Gesetz (HRDG).
Mittlerweile verfügt die Leitstelle Groß-Gerau über 13 Vollzeit- und 4 Teilzeitkräfte. Die Vollzeitkräfte haben alle ihre Ausbildung zum Einsatzbearbeiter gem. der gesetzlichen Grundlagen abgeschlossen. Alle Kräfte verfügen darüber hinaus über die Ausbildung zum Rettungsassistenten.
Die Zentrale Leitstelle entwickelt sich, auch vor dem Hintergrund des Kostendrucks der Krankenkassen, zu einem, modern orientierten, Dienstleistungscenter mit folgenden Aufgaben, die gegen Entgelt erbracht werden:
- Hausnotrufzentrale für das Deutsche Rote Kreuz
- Personennotrufzentrale für die Kläranlage Mörfelden
- Personennotrufzentrale für das Shell-Großtanklager
- Notrufzentrale für besonders gesicherte Räumlichkeiten der Kreisverwaltung
- Unterstützung der Konzessionäre im Bereich der Brandmeldeanlagen