Aktuelles

Gefahrenabwehr des Kreises arbeitet mit hochauflösender Wärmebildkamera

KREIS GROSS-GERAU – Der Fachdienst Gefahrenabwehr des Kreises Groß-Gerau hat, als Ergänzung für die bereits vorhandene Einsatz-Drohne des Kreises, eine hochauflösende Wärmebildkamera angeschafft. Das 11.500 Euro teure Gerät wird anstelle der normalen Videokamera an der eingesetzten Drohne montiert und liefert Live-Bilder sowie Daten in Form von thermografischen Bildern oder Videos aus der Vogelperspektive. Temperaturen lassen sich aus der Ferne messen und im Verhältnis zur Umgebung besonders heiße oder kalte Objekte gezielt erfassen und darstellen. Zum Einsatz kommt die seit dem 13. April verfügbare Wärmbildkamera zukünftig unter anderem bei der Personensuche, teilt die Gefahrenabwehr mit. Dies speziell auch bei der Suche nach verunglückten oder vermissten Personen in offenen Gewässern, wie zum Beispiel dem Rhein oder dem Main. Auch bei der Ermittlung von Brandnestern und Hitzequellen im Falle eine Brandeinsatzes kann die luftgestützte Wärmebildkamera künftig gute Dienste leisten. Wenn das zu untersuchende Objekt nicht gefahrlos über Drehleitern zu erkunden oder erreichen ist, lassen sich mittels Drohne und Wärmebildkamera wichtige Erkenntnisse für die Brandbekämpfung gewinnen und dokumentieren.

Im Zuge der Beschaffung der Wärmebildkamera wurde die Drohne ebenfalls mit einer Beleuchtung nach international gültigen Luftfahrtrichtlinien ausgestattet, so dass für die Einsatzkräfte im Bedarfsfalle nun auch ein Flug während der Nachtstunden sicher möglich ist.

Textquelle: GG24.de

Bildquelle: Kreisverwaltung Groß-Gerau

GG112

Gefahrenabwehrzentrum

Wilhelm-Seipp-Straße 4

D-64521 Groß-Gerau

Telefon: +49 6152 989-902

Fax: +49 6152 989-888

NEWSLETTER

Bleiben Sie auf dem Laufenden, melden Sie sich über Newsletter an, um aktuelle Informationen zu erhalten.