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MAnV-Übung am 26.05.2018 in Groß-Gerau

Rund 70 Teilnehmer aus den Bereichen Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr übten am Samstag, den 26. Mai den Ernstfall.
Mittels eine Simulationsübung wurde die Bewältigung einer Einsatzlage mit 50 Verletzten geübt, wobei der Schwerpunkt auf der Organisation der Einsatzabschnitte Verletztenversorgung und Abtransport lag.

Organisiert wurde die Übung vom Ärztlichen Leiter Rettungsdienst des Kreises, Dr. Marco Renth, in Zusammenarbeit mit der Firma Keep Calm Einsatzsimulation aus Hochheim. Unterstützung erfuhr Dr. Renth vom Eigenbetrieb Rettungsdienst sowie vom Fachdienst Gefahrenabwehr des Kreise Groß-Gerau.

Angenommen wurde der Einsturz eines Festzeltes mit einer entsprechenden Anzahl verletzter Personen. Ziel der Übung war Stärkung der Zusammenarbeit der Führungskräfte und die Überprüfung der geltenden Konzepte zur Bewältigung eines Massenanfalls von Verletzen (MAnV). Der Schwerpunkt lag hierbei auf der Organisation des Patiententransportes.
Bei der Simulationsübung werden verletzte Personen, Einsatzstellen und Einsatzkräfte realitätsnah abgebildet. Führungskräfte können so die nötigen Entscheidungen und Vorgehensweisen üben, ohne eine große Anzahl an Verletztendarstellern und Einsatzkräften binden zu müssen.

Während im realen Einsatzfall bei einem ähnlichen Szenario schnell weit über 200 Einsatzkräfte eingebunden sind, konnte die Übung im Kreisschulungszentrum der Gefahrenabwehr, lediglich mit 70 Rettungskräften erfolgreich durchgeführt werden.

Am Ende des Tages waren alle Teilnehmer, Trainer und Organisatoren erschöpft aber insgesamt sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Übung. Wichtige Erkenntnisse konnten gewonnen und die Einsatzkonzepte zur Bewältigung eines Massenanfalls von Verletzten nochmals verbessert werden, so Dr. Marco Renth als Initiator der Großübung.

Bildmaterial hierzu finden Sie in unserer Galerie.

 

Text: Gefahrenabwehr des Kreises Groß-Gerau

GG112

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Telefon: +49 6152 989-902

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