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kreisweite KatS-Übung am 20.10.2018

 Katastrophenschutz-Übung am 20.10.2018 im Landkreis Groß-Gerau

 Verantwortlich: Einsatzplanung und Katastrophenschutz des Kreises Groß-Gerau

 

Hier ein kurzer schriftlicher Rückblick…

5 Szenarien gab es im Kreis Groß-Gerau für die Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes bestehend aus Einheiten der Feuerwehren und der Hilfsorganisationen zu bewältigen.

Auf dem Werksgelände der Firma Opel in Rüsselsheim kam es an einer Rohrbrücke zu einem Gefahrstoffaustritt. Arbeiter und Besucher wurden verletzt und kontaminiert. Vorrangig galt es, die betroffenen Personen aus dem Gefahrenbereich zu retten, zu versorgen, zu dekontaminieren und den Gefahrstoffaustritt zu stoppen. An der Einsatzstelle auf dem Werksgelände erfolgte die Dekontamination der Verletzten nur grob und wurden abschließend, gemäß Einsatzplan, in der Dekon-Verletzten-Strecke an der Klinik GPR Rüsselsheim versorgt.

Die Übung fand jeweils 1x am Vormittag und 1x am Nachmittag statt.

 

In der Martin-Buber-Schule in Groß-Gerau wurde ein Unfall im Chemiesaal simuliert. 2 Personen wurden verletzt und ebenfalls kontaminiert. Chemikalien sind ausgelaufen. Auch hier galt es, die betroffenen Personen aus dem Gefahrenbereich zu retten, zu versorgen, zu dekontaminieren und den Gefahrstoff aufzunehmen.

Die Übung fand jeweils 1x am Vormittag und 1x am Nachmittag statt.

 

Auf der Kreisstraße 153 in Stockstadt ging es um eine Tierseuchenbekämpfung im Zusammenhang mit einem angenommenen Schweinepestausbruch eines angrenzenden Zuchtbetriebes. Hier war ein Aufbau und Betrieb einer Fahrzeug-Dekontaminationsschleuse in Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt notwendig. Die Kreisstraße 153 wurde hierfür komplett gesperrt.

 

Auf der Waldstraße in Biebesheim gab es einen Verkehrsunfall zwischen einem Transporter und einem PKW. Der Transporter war mit radioaktiven Gütern beladen. Personen wurden hierbei verletzt und kontaminiert. Vorrang war zunächst die Rettung der Unfallopfer und im Anschluss der Schwerpunkt im Bereich der Messung und dem Suchen von radioaktiven Stoffen.

 

In Kelsterbach galt es im Bereich des ICE-Rettungsplatzes den Einsatzplan zu überprüfen, für den Fall eines möglichen Unfalls im Bahntunnel. Hier stand die Stellprobe mit den für die Erstmaßnahmen vorgesehenen Einheiten im Vordergrund, ebenso der Aufbau einer Verletztenablage.

Teilgenommen haben an den o. g. Standorten u. a. 

  • die Werkfeuerwehr Opel

  • Gefahrstoffeinheiten aus Rüsselsheim, Trebur, Groß-Gerau und Gernsheim

  • Feuerwehreinheiten aus Kelsterbach, Bischofsheim, Ginsheim-Gustavsburg, Stockstadt, Biebesheim, Raunheim, Mörfelden-Walldorf, Riedstadt und Büttelborn

  • Sanitäts- und Betreuungseinheiten von DRK Kreis GG, ASB Mainspitze, MHD Rüsselsheim und MFS Kelsterbach

  • Messfahrzeuge aus Trebur und Nauheim

  • IuK-Gruppe aus Rüsselsheim und Büttelborn

Insgesamt beteiligten sich an der Übung ca. 380 Einsatzkräfte und ca. 20 Verletztendarsteller sowie weitere 20 Personen, die mit Aufgaben der Übungsleitung betraut waren wie z. B. Organisation, Dokumentation, Absperrung etc., sowie das Regierungspräsidium Darmstadt und das Veterinäramt des Kreises Groß-Gerau.

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GG112

Gefahrenabwehrzentrum

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D-64521 Groß-Gerau

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