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Einsatz bei geährlichem Waldbrand - Pressemitteilung

 

 

Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau

 - Öffentlichkeitsarbeit -

 D-64521 Groß-Gerau

 

Pressemitteilung Nr. 284/2019   3. Juli 2019

 

 

Feuerwehren aus dem Kreis Groß-Gerau helfen in Münster:

 

Einsatz bei gefährlichem Waldbrand

KREIS GROSS-GERAU – Auch Feuerwehren aus dem Kreis Groß-Gerau haben sich an den Löscharbeiten bei Münster (Kreis Darmstadt-Dieburg) beteiligt. Der Waldbrand auf dem munitionsverseuchten Gelände der Muna erstreckte sich über acht Hektar. Das Feuer ist aktuell unter Kontrolle.

In den frühen Morgenstunden des 1. Juli 2019 hatte die Gefahrenabwehr des Kreises einen Einsatzauftrag vom Regierungspräsidium Darmstadt erhalten, die Einsatzkräfte beim Waldbrand in Münster um 15 Uhr abzulösen, teilt der stellvertretende Kreisbrandinspektor Andreas Möstl mit. Nachdem das Personal abgefragt und die nötigen Fahrzeuge zusammengestellt worden waren, trafen sich alle Einheiten am Kreisschulungszentrum der Gefahrenabwehr in Groß-Gerau und rückten dort gemeinsam um 14 Uhr ab.

Das Personal und die Fahrzeuge rekrutierten sich aus allen Städten und Gemeinden des Kreises Groß-Gerau. Insgesamt 85 Einsatzkräfte und zwölf Fahrzeuge waren dabei. Geführt wurden die Einheiten von der Gefahrenabwehr des Kreises.

Nach dem Eintreffen in Münster lösten die Männer und Frauen aus dem Kreisgebiet die bereits seit mehreren Stunden eingesetzten Kräfte ab und übernahmen die Brandbekämpfung. Dazu mussten Waldwege mit Kettensägen von umgestürzten Bäumen befreit werden, um näher an die Brandnester zu gelangen. Auf Grund der Munitionsbelastung des Areals ist ein direktes Betreten der Brandstelle nicht möglich. Immer wieder sind kleinere Explosionen von Munition zu hören.

Ab 22 Uhr am 1. Juli erfolgte die Ablösung durch neue Einheiten aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg. Nach achtstündigem Einsatz konnten die letzten Einheiten aus dem Kreis Groß-Gerau um 23 Uhr die Rückfahrt antreten. Somit waren alle bis gegen Mitternacht wieder in ihren Unterkünften.

Am folgenden Tag, dem 2. Juli 2019, wurde zudem die Lufterkundungseinheit des Kreises Groß-Gerau mit vier Einsatzkräften und der Drohne angefordert. Da diese Drohne mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist, konnte die Einsatzleitung von sicheren Stellen aus die Glutnester erfassen, um die Löschmaßnahmen zielgerichteter zu steuern. Die Einsatzzeit belief sich erneut von 15 bis 22 Uhr. Die Leitung der Einheit übernahm ebenfalls die Gefahrenabwehr des Kreises Groß-Gerau. „Die Zusammenarbeit mit der Einsatzleitung vor Ort und den Einsatzkräften aus anderen Landkreisen lief hervorragend“, zieht Andreas Möstl zufrieden Bilanz.

 

 

   

   

   

   

   

 

Text: Öffentlichkeitsarbeit, Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau

Bilder: A. Möstl, Einsatzplanung + Katastrophenschutz des Kreises Groß-Gerau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GG112

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