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video Erdbeben - Wie man Gebäude davor schützt Beliebt

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Zugegeben: Die Erde bebt in Deutschland eher selten. Die Wahrscheinlichkeit für starke Beben wird hierzulande als gering bis mittel eingestuft. Doch gerade in Risikogebieten sollte die Gefahr nicht unterschätzt werden. Ein Erdbeben bei Darmstadt im Mai 2014 führte zu Schäden an über 70 Häusern.

Erdbeben entstehen durch die Bewegung von Kontinental-Platten, die sich aneinander reiben. Verhaken oder verkanten sich die Platten dabei, entsteht eine Spannung. Diese Spannungen entladen sich, indem die Platten brechen oder sich ruckartig bewegen. Dabei entstehen Erdbebenwellen, die sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit in der Erde ausbreiten und an der Erdoberfläche als Erdbeben wahrgenommen werden.

Befindet sich das Zentrum des Erdbebens in geringer Tiefe, können oberirdisch über dem Zentrum erhebliche Schäden auftreten. Die Erdbebenwellen führen an der Erdoberfläche dazu, dass sich der Boden sowohl hin und her als auch auf und ab bewegt. Dadurch kann ein Erdbeben Versorgungsleitungen ebenso wie Gebäude beschädigen oder zerstören. Zusätzlich besteht z. B. beim Bruch von Gasleitungen Brand- und Explosionsgefahr. Gebäude können bei einem Erdbeben auch in den Boden einsinken, etwa wenn lockerer Sand und Grundwasser durcheinander geschüttelt werden.

In Deutschland sind vor allem die Kölner Bucht und die Gebiete südlich von Tübingen, in der Schwäbischen Alb bei Albstadt, im südlichen Rheingraben sowie in der Umgebung von Gera. Wie Sie Ihr Haus vor den Auswirkungen eines Erdbebens schützen bzw. die Gefahr von Schäden verringern können, zeigt Ihnen dieser Film.

Quelle: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

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